"Wenn die Kraniche nach Süden ziehen" von Lisa Ridzen, ET am 21.01.26 im btb verlag als gebundene Ausgabe mit 384 Seiten für 24 Euro.
Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
Cover-und Klappentextrechte liegen beim Verlag.
Die Inhaltsangabe befindet sich auf Bild zwei.
Autorin:
Die Idee zu ihrem Debütroman »Wenn die Kraniche nach Süden ziehen« entstand, als sie ein Heft mit Notizen entdeckte, die das Pflegeteam ihres Großvaters der Familie nach dessen Tod hinterlassen hatte. Ihr Roman wird von Presse und Leser*innen weltweit gefeiert, erhielt zahlreiche Preise (2024 Best Book of the Year und Swedish Bookseller Award) und erscheint in 39 Ländern.
Mein Leseeindruck:
Als ich den Klappentext dieses Romans gelesen habe, war ich Feuer und Flamme.
Die Geschichte, die von Bo erzählt, ging mir sehr nah. Er ist 89 Jahre alt und immer mehr auf Pflege angewiesen. Als sein Sohn denkt, dass er sich nicht mehr um seinen einzigster Lebensinhalt, seinen geliebter und treuer Hund Sixten kümmern kann, ist er verzweifelt.
Ich konnte mich so gut in Bo hineinfühlen, der sich immer wieder gedanklich in die Vergangenheit flüchtet und vergangene Zeiten betrauert, als er selbst ein Kind war und er denkt viel an seine jetzt im Heim lebende Ehefrau. Sie leidet unter Demenz und erkennt ihn nicht mehr.
Es war herzzerreissend zu sehen, wie er immer weniger autonom ist und der einzige Halt in seinem bescheidenen Leben stellt sein Vierbeiner dar.
Die Autorin hat die Beziehung zwischen ihm und seinem Sohn und Bos Ängste, Sehnsüchte und Sorgen sehr authentisch beschrieben.
Der Schreibstil ist intensiv, flüssig und er trifft mitten ins Herz.
Ich habe selten ein Buch gelesen, dessen Ende mich so gerührt hat. Haltet Taschentücher bereit und freut euch auf eine ergreifende, tiefgehende und nachdenklich machende Geschichte bereit 🫶. Von mir gibt's eine grosse Leseempfehlung.
🚩Welche Geschichte hat in der letzten Zeit euer ❤️ berührt?
Fazit:
Ich vergebe 4,75/5🌟

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